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Das Konzept der Achtsamkeit

Bei Achtsamkeit handelt es sich um eine spezielle Form der Aufmerksamkeit. Achtsam sein bedeutet, im Hier und Jetzt zu sein und den Moment, den man erlebt, nicht zu bewerten. Abstand zu nehmen von den eigenen Gefühlen und Gedanken kann besonders in Krisensituationen zu Beruhigung und innerer Zuversicht führen. Das Konzept der Achtsamkeit hat seinen Ursprung in der buddhistischen Lehre und gilt als Grundlage jeder Meditation. Auch Yoga-Haltungen flossen in die Ursprünge der Achtsamkeitslehre mit ein.

 

Warum ist Achtsamkeit wichtig?

Das Stichwort Leistungsgesellschaft beschreibt die Problematik vieler Menschen gut. Heutzutage ist der Alltag durchgeplant. Die Menschen stehen unter beruflichem und privatem Druck und unter ständiger Anspannung. Entschleunigung und Stressreduktion sind damit oft schwer vereinbar. Dies ist jedoch weder für Körper noch Geist gesund. Eine andauernde zu hohe Überforderung kann sogar zu einer psychischen Erkrankung wie z.B. Burnout, Depression oder Angststörung führen. Deshalb ist es wichtig, auf die eigene Gesundheit zu achten

 

Achtsamkeit trainieren

Achtsamkeit kann geübt werden. Das Ziel der Achtsamkeit ist es, bewusster sein eigenes Leben zu leben. Dabei kann man lernen wahrzunehmen, dass das eigene Wohlbefinden nicht zwingend von äußeren Lebensumständen abhängig ist. Es gibt viele verschiedene Formen des Achtsamkeitstrainings. Achtsamkeitsübungen lassen sich auch gut in den Alltag integrieren. Viele Übungen beinhalten eine besondere Beachtung der regelmäßigen Atmung und die Konzentration auf die körpereigenen Empfindungen.

 

Achtsamkeit im Rahmen von teilstationärer Behandlung

In der Klinik Pacelliallee arbeiten Therapeuten verschiedenster Fachrichtungen interdisziplinär zusammen. Achtsamkeit ist dabei ein wichtiger Bestandteil der Behandlung und wird den Patienten in wöchentlich stattfindenden Therapiesitzungen nahegebracht.